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Mit der New-York-Version erobert Pennergame die USA

Nach dem großen Erfolg in Europa ist jetzt mit Bumrise die New-York-Version des populären Pennergame gestartet. "Obdachlosigkeit ist durch die Wirtschaftskrise ein großes Thema in den USA.

Wir sind gespannt, wie die Amerikaner auf Pennergame reagieren werden", so Gründer und Geschäftsführer Marius Follert. Besonders in Deutschland und Frankreich ist Pennergame aufgrund angeblich menschenverachtender Inhalte bei Politikern und Obdachlosenvereinen in die Kritik geraten.


Aufgrund des starken Kontrastes zwischen Arm und Reich bietet New York die passende Kulisse für Pennergame. Laut dem "New York Department of Homeless Services" ist die Zahl der Obdachlosen in der Stadt seit 2002 um ca. 45 Prozent gestiegen. 2009 haben jede Nacht rund 40.000 Obdachlose in wohltätigen Einrichtungen übernachtet, darunter 16.500 Kinder. "Es ist schockierend, dass Wall Street Banker wieder Milliarden an Boni kassieren, während über 16.000 Kinder in New York obdachlos sind. Mit Bumrise möchten wir auf die Themen Armut und Obdachlosigkeit aufmerksam machen", erklärt Pennergame-Mitgründer Niels Wildung.



Unter dem globalen Titel StreetRivals ist Pennergame seit kurzem auch auf Facebook gestartet und von Anfang an in sieben Sprachen, u.a. auf Deutsch, Englisch und Spanisch, verfügbar. Nach nur wenigen Tagen zählt das satirische Spiel rund 100.000 Spieler. Wie bei Pennergame und Bumrise ist es das Ziel von StreetRivals, die virtuelle Spielfigur durch Betteln, das Sammeln von Pfandflaschen und das Erlernen von Musikinstrumenten vom Obdachlosen zum Schlossbesitzer zu entwickeln. Die Erfüllung satirischer Missionen wie "Das Wühlen im Müll" gehört genauso zu den Spielinhalten wie die Pöbeleien, mit denen die Spieler ihre Facebook-Freunde mit Schlamm bewerfen oder knutschen können.

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